Tanz in Schulen: Breites Angebot für jedes Alter
Wer in seiner Freizeit das Tanzbein schwingen will, kann zwischen den unterschiedlichsten Tanzarten wählen: Von Standard über Salsa bis hin zu Stepptanz reicht das Angebot für Jung und Alt.
Das Tanzen zählt in Deutschland mit zu den beliebtesten Sportarten, denn es hält fit und macht Spaß. Außerdem eignet sich diese Freizeitbeschäftigung hervorragend dazu, neue Leute kennenzulernen. Und, ob als Paar oder Single: Die Angebote sind facettenreich und umfassen die unterschiedlichsten Tanzstile. Tatsächlich befindet sich die gute alte Tanzschule wieder im Aufwind. In den Fünfziger Jahren erlebte sie einen Aufschwung, dem sie Jahrzehnte später nur noch schwer standhalten konnte, weil andere Freizeitangebote den Markt überschwemmten. Zwischendurch jedoch wurden diverse Tanzfilme in den Achtzigern noch einmal zu wahren Kassenschlagern. Was sich hingegen konstant hielt, war der sogenannte Grundkurs mit Standardtänzen für Jugendliche, für die während der Pubertät der Basis-Tanzkurs fast als obligatorisch galt. Daran hat sich auch bis heute nichts geändert, allerdings haben viele Tanzschulen ihr Programm umgestellt und bieten neben Klassikern wie Wiener Walzer oder Cha-Cha auch zeitgemäßere oder exotische Tänze wie Tango oder Salsa an.
Beliebt sind außerdem Tanzkurse für Singles, die auf entspannte Art und Weise Kontakt zu Gleichgesinnten ermöglichen. Zudem werden häufig Tanz-Tees an Wochenenden angeboten, in denen man die erworbenen Kenntnisse anwenden oder auffrischen kann, und sie können als willkommene Abwechslung im Alltag dienen.
Bei Jugendlichen ist Tanzen ohnehin beliebt, und ein strukturierter Kurs bietet nun die Möglichkeit, richtige Schrittfolgen zu erlernen und macht auch mit klassischen Verhaltensweisen vertraut, wie zum Beispiel dem Auffordern zum Tanzen oder Geleiten zum Platz. In diesen Unterrichtsstunden werden meist die Klassiker unterrichtet, und ein Disco Fox lässt sich auch mal auf der nächstbesten Fete tanzen. Mittel- und Abschlussbälle runden den Kurs ab, und hier spielt dann natürlich auch die Auswahl des richtigen Outfits eine spannende Rolle. Ein festlicher Rahmen vermitteltet den jungen Leuten ein ganz anderes Lebensgefühl und dient als krönender Abschluss des absolvierten Kurses. Danach können die erworbenen Kenntnisse auch noch weiter vertieft werden: Bronze- und Silberabzeichen lassen sich in anschließenden Kursen erwerben, und wer sich dafür entscheidet, hat das Tanzen schnell zum Hobby gemacht. Aber auch die ältere Generation weiß das Angebot der Tanzschulen zu schätzen: Wer noch fit und rüstig genug ist, frischt vielleicht eingeschlafene Kenntnisse auf oder fängt auch mal ganz von vorn an. Nicht selten stehen hier einfach Gesellschaft, Kommunikation und das Bewegen zur Musik im Vordergrund. Zu den Überlebensstrategien der Tanzschulen zählt aber gleichzeitig auch das Angebot moderner Tänze, wie zum Beispiel Step-Tanz oder Aerobic. Und wer hier nur mal Schnuppern möchte, hat nicht selten die Möglichkeit, einen Wochenend-Workshop zu buchen.
Grundsätzlich dient der Tanz in Schulen tatsächlich als Plattform für Bewegung zu klassischer oder moderner Musik, dem Knüpfen neuer Kontakte und viel Spaß bei einer gemeinsamen Aktivität. Preisattraktive Angebote findet man diesbezüglich übrigens auch an Volkshochschulen, und längst haben auch Gymnasien den Tanz in das wählbare Sportangebot innerhalb der Oberstufe integriert. Hier dient das Tanzen vor allem Schülerinnen oftmals als willkommene Alternative zur Leichtathlektik oder zu Ballsportarten.