- macht´s möglich

Eine abgehängte Decke bietet mehr als nur Stauraum

Wer eine Wohnung mit hohen Wänden sein Eigen nennt, der sollte über das Abhängen der Decke nachdenken: So schafft man nicht nur Stauraum, sondern eröffnet sich auch ungeahnte gestalterische Möglichkeiten.

Vor allem die beliebten Altbauwohnungen weisen meist großzügige Raumhöhen auf, die für die Schaffung von Ablageflächen oder sogar eine kleine Zusatzetage genutzt werden können. Wohnt man zur Miete, sollte man natürlich die Meinung des Hauseigentümers zu dem geplanten Vorhaben einholen.

Will man lediglich Stauraum schaffen, reichen einige handelsübliche Kanthölzer aus, die an den Wänden verschraubt werden. Darauf wird eine Platte aus Massivholz oder Kunststoff angebracht. So können sperrige Gegenstände wie beispielsweise Koffer bequem aus dem Weg geschafft werden. Auch der Weihnachts- oder Osterschmuck, der nur einmal im Jahr gebraucht wird, verschwindet so aus dem Blickfeld.

Doch eine abgehängte Decke bietet noch weitere attraktive Möglichkeiten. So kann man sich auf diese Weise einen extravaganten Schlafplatz schaffen. Da hier wesentlich mehr Belastung auf die tragenden Elemente zukommt, sind zusätzliche Stützen unter der Zwischenetage zwingend erforderlich. Unter dem Hochbett bietet sich die Einrichtung einer gemütlichen Leseecke an. Zur Beleuchtung können Halogenspots in die Zwischendecke integriert werden.

Im Vorfeld der Arbeiten sollte man unbedingt einen Fachmann zurate ziehen, welche Optionen möglich sind. Das selbstständige Abhängen der Decke ohne Fachwissen ist gefährlich - die ganze Konstruktion könnte einstürzen.